Netzwerkfehler finden und beheben

Sobald mindestens zwei zur Datenübertragung fähige Geräte miteinander verbunden sind, spricht man von einem Netzwerk. Innerhalb dieses Netzwerkes kann es aus unterschiedlichsten Ursachen zu Störungen kommen. Diese reichen von externen Problemen im Routing bei geografisch getrennten Komponenten über Hardwarefehler bis hin zu einer im System vorhandenen Schadsoftware. Daraus resultieren Störungen des Betriebs, die zur Gefahr von Unternehmensdaten werden können und Prozessabläufe behindern.

Welche Auswirkungen haben Netzwerkfehler?

Probleme im Business Netzwerk haben viele Gründe und äußern sich auf unterschiedliche Art. Eine Verlangsamung des Netzwerkes kann genauso ein Anzeichen eines Fehlers im Netzwerk sein wie die Unterbrechung der Datenverbindung nach außen oder innerhalb des Firmennetzwerkes. Beim Senden einer E-Mail erhält der Benutzer die Meldung, dass die Nachricht nicht versandt werden kann. Die Kommunikation mit anderen Netzwerkkomponenten wie Servern oder anderen PC-Arbeitsplätzen und über mobile Geräte wie Tablets oder das Handy ist bei Netzwerkfehler stark verlangsamt oder gar nicht mehr möglich. Dies zeigt sich dadurch, dass Daten von den entsprechenden Laufwerken nicht abgeholt werden können oder ein Speichern eingegebener Informationen nicht möglich ist.

 

Vor allem bei der Arbeit mit Serverlösungen ohne PC-Arbeitsplätze und zentral verwalteter Software stellt ein fehlerhaft arbeitendes Netzwerk ein großes Problem für eine Firma dar. Durch die nicht möglichen Zugriffe und Datenübertragung können bestimmte Arbeiten nicht mehr durchgeführt werden. Zu den dramatischsten Folgen zählt in solchen Fällen der Verlust wichtiger Firmendaten; im besten Fall kann teilweise nicht gearbeitet werden. Kritisch sind Netzwerkausfälle, wenn das Problem im Bereich einer Produktionssoftware mit wichtigen Messstellen ohne Redundanz liegt. Um umfangreichere Schäden zu verhindern, ist es hilfreich, den Kontakt zu Netzwerkspezialisten wie das Team von Diropa herzustellen. Der komplexe Aufbau von Netzwerken erfordert das Wissen fachlich versierter Spezialisten, um Schaden zu verhindern und keine Tipps über in Google gefundene Artikel oder News. Auch Facebook bietet für diese Problemstellungen eher selten eine zufriedenstellende Hilfe. Antworten für das allgemeine Verständnis und so manchen interessanten Beitrag sowie hilfreiche Tricks zum Thema bieten Fachzeitschriften wie PC-Welt, ein praktischer Online-Ratgeber im World Wide Web.

Was sind die häufigsten Netzwerkfehler?

Zu den klassischen Fehlern, die ein Problem im Netz verursachen, zählen folgende Möglichkeiten:

  • Physikalische Ursachen: Zu diesem Fehlertyp zählen alle Defekte im Hardware-Bereich. Daher ist es unerlässlich, Adapter, Kabel, Buchsen, Switches, Erdungen usw. regelmäßig zu kontrollieren. Auf die Benutzung billiger Kabel sollte unbedingt verzichtet werden.
  • Adressierung: Die MAC-Adresse oder die IP-Adresse wird falsch gesetzt.
  • Routingfehler: IP-Subnetze sind nicht richtig verbunden oder die IP-Router arbeiten nicht nach Vorgabe.
  • Socket-Adressierung: Ansprache der falschen Server-Sockets durch TCP/UDP-Ports.
  • Namensdienste: Namensdienste wie DHCP, ICMP, BOOTP, WINS, DNS oder NetBIOS sind sehr fehleranfällig.
  • Anwendungs-Software: Zahlreiche Applikationen auf PC-Arbeitsplätzen verlangsamen die Arbeit des Benutzers. Dies wird oft dem Netzwerk angelastet.

Diese Schwierigkeiten können nicht einfach über einen Artikel eines Blogs, Fragen über Facebook oder Twitter oder Tipps aus Foren gelöst werden. Denn das Erkennen des Problems reicht durch die Komplexität von Netzwerken nicht aus. Auch dann nicht, wenn IT-Interessierte jeden Beitrag zu diesem Thema in Fachforen abonnieren und sich gezielt einlesen. Dieses Thema setzt praktische Erfahrung und Spezialwissen voraus, um die erforderliche Analyse durchzuführen und eine sichere Problemlösung zu finden.

Welche Auswirkungen haben Fehler im Netzwerk?

Beschädigte Komponenten der Hardware sind ein Teil der Probleme. Daher ist die regelmäßige Kontrolle aller Komponenten der Hardware unverzichtbar. Als Anzeichen gelten Paket-Verluste im Rahmen der Übertragung, aus denen Wiederholungs-Übertragungen, sogenannte Retransmissions, resultieren. Der Nachweis erfolgt über die Paketzähler von Router und Switch in den Rubriken CRC Errors, Dropped Packets und TCP Retransmissions. Neben der fehlerhaften Teil- und Doppelübertragung kann eine schadhafte Physik sogenannte MAC Flooding (Wikipedia: MAC-Flooding) auslösen, indem LAN-Pakete durch den Switch geflutet werden.

Die fehlerhafte Adressierung von MAC- und IP-Adressen ist häufig auf fehlerhafte Eingaben während der Konfiguration der Namensdienste wie BOOTP, NetBios, DNS oder SLP und andere zurückzuführen. Diese Konfigurations-Mängel treten häufig durch eine zu schnelle Domain- und Host-Migration auf und verhindern die Verbindung mit dem Internet.

Häufig kommen durch das Routing bedingte Netzwerkfehler vor. Diese treten dann auf, wenn die Verbindung von IP-Subnetzen nicht richtig durchgeführt wird oder IP Router nicht entsprechend der Vorgaben arbeiten. In diesen Fällen ist es für die IP-Pakete unmöglich, den korrekten Empfänger zu erreichen. Die Folge sind ICMP- oder TCP-Fehlermeldungen.

TCP- und ICMP-Fehlermeldungen werden auch dann produziert, wenn die Socket-Adressierung nicht korrekt ist und die TCP/UDP-Ports falsche Serversockets ansprechen. Eine weitere Möglichkeit liegt in der Ansprache der falschen Server durch die richtigen Sockets. Die Folge ist ein fehlender Aufbau der Verbindung.

Langsam arbeitende PC-Arbeitsplätze oder verzögertes Drucken sind in vielen Firmen wichtige Themen und werden von den Benutzern als Netzwerkprobleme gesehen. Obwohl dies in Ausnahmefällen der Fall sein kann, finden sich die Antworten in den meisten Fällen am Rechner des Benutzers. Gerne werden durchgeführte Downloads, die Ressourcen beanspruchen, vergessen. Viele verwenden aufwendige Apps oder schicken überdimensional große Dateien zum Drucker. All dies belastet die Verbindung. So manche App verlangsamt aufgrund fehlerhafter Einstellungen die Reaktionszeit von Anwendungen. In diesem Fall muss mit der IT Rücksprache gehalten werden, ob die Applikation Optimierungsbedarf durch Änderung der Einstellungen aufweist.

Viele Netzwerkfehler werden vermieden, wenn die Netzwerkkonfiguration von Anfang an durch Spezialisten wie dem Team von Diropa durchgeführt wird. Langjährige praktische Erfahrung in unterschiedlichsten Netzwerken und ein zuverlässiger Support bilden bei den Netzwerkspezialisten von Diropa eine fundierte Basis für stabil laufende Netzwerke.

Behebung der Netzwerkfehler

Zahlreiche Netzwerkfehler zeigen sich unmittelbar nach einer durchgeführten Aktivität durch den Administrator bei Konfigurationsänderungen für die mobile Verbindung ins WLAN oder Internet oder allgemeinen Parameteränderungen für das LAN oder nach einem durchgeführten Update. Nur sehr selten liegen die Defizite in der Internetverbindung, die durch die Telekom oder andere Anbieter externer Verbindungen hergestellt wird. Bei Unklarheiten sollte im ersten Schritt der entsprechende Netzwerk-Admin kontaktiert werden. Denn nicht immer wird die Fehlleistung sofort durch die IT-Mitarbeiter oder EDV Techniker bemerkt. Eine zeitnahe Reaktion der Benutzer trägt zur schnellen Eingrenzung der Fehlerquelle und zur Problemlösung bei. Gleichzeitig wird der Schaden für die Firma minimiert.

Professionelle IT-Netzwerke verfügen über implementierte Analysetools, die bereits während des Betriebs auf Schwachstellen aufmerksam machen, die fehlerfreie Funktion prüfen und die Verbindung ins Internet überwachen. Solch ein Analysetool hilft bei der Administration und unterstützt den Administrator, dass das Netzwerk möglichst zuverlässig funktioniert.

Hilfreiche Tools zur Fehleranalyse

Um die zuverlässige Kommunikation zwischen den verschiedenen Komponenten eines IT-Systems zu ermöglichen, wurden bereits vor Jahrzehnten im Rahmen des IOS/OSI Modells bestimmte Regeln festgelegt. Dieses Modell regelt die Kommunikation der unterschiedlichen IT-Geräte und legt die zielgerichtete Verwendung von Protokollen wie TCP/IP oder UDP fest. Diese werden für die Verbindung ins Internet gleichermaßen benötigt wie für die Verbindung innerhalb interner Netzwerke.

Zur Verfolgung der Netzwerkaktivität wurden im Laufe der Zeit immer leistungsfähigere Tools entwickelt; sogenannte LAN Analyzer. Diese unterstützen bei der Administration des IT-Netzwerkes und bei der Fehleranalyse. Zu den Aufgaben dieser Werkzeuge zählen die Analyse der Protokolle, der Lastermittlung und der Beobachtung des Versandes und Empfanges von Datenpaketen, die als Protokoll angezeigt werden. Als wichtiger Teil der LAN-Analyse werden sie bevorzugt von IT-Spezialisten eingesetzt, um damit die Funktionalitäten prüfen.

Die LAN-Analyse als Teil der Netzwerkanalyse

Nicht immer sind es die bereits erwähnten klassischen und einfach zu behebenden Fehler, die Probleme in der Netzwerkumgebung verursachen. Denn zahlreiche Fehlerquellen können ausschließlich über eine aussagekräftige LAN-Analyse erkannt und behoben werden. Vor allem in umfangreichen Firmen-Netzwerken mit mehreren Standorten und Spezialkomponenten ist die manuelle Analyse kaum möglich. Eine spezielle Analyse erfordert hohe Fachkompetenz und Erfahrung, die das Team von Diropa aufgrund der langjährigen Erfahrung in diesem Bereich mitbringt.

Grundsätzlich wird zwischen zwei Analyse-Formen differenziert. Bei der Online-Analyse suchen die Analysten während des Echtzeit-Betriebs nach wichtigen Erkenntnissen.

Die Offline-Analyse arbeitet mit während des Betriebs aufgezeichneten Dateninformationen. Die beiden Analysen ergänzen sich bei der Fehlersuche, da die im Betrieb erstellte Analyse einen groben Überblick gibt und im günstigsten Fall eine sofortige Reaktion ermöglichen. Die Offline-Analyse wiederum präsentiert die Dateninformationen zwar zeitverzögert, liefert dabei jedoch wesentlich umfassendere Informationen.

Wie wird im Rahmen der LAN Analyse vorgegangen?

Im ersten Schritt werden die Übertragungswege betrachtet. Dazu zählt die Kontrolle der Physik, die sich in Form von Kabeln, Adaptern, etc. präsentiert. Weitere Aktivitäten sind die Kontrolle des Übertragungsweges und die Suche nach Unterbrechungen sowie nach Paket-Verlusten. Liegt der Fehler in diesem Bereich, kann ein Wechsel eines Kabels die Lösung des Problems sein.

Ergibt die automatische Analyse keine Fehlerquellen, werden das Dialog-Verhalten, die Namensdienste, das Applikationsverhalten und die Antwortzeiten analysiert. Im Rahmen der umfassenden Systemanalyse wird unter anderem die Windows Registry des Clients und Servers genau gelesen und geprüft. Eine Vorgehensweise, die großes Fachwissen und Erfahrung erfordert, um die erhaltenen Infodaten entsprechend zu interpretieren und die korrekten Maßnahmen zur Problemlösung zu setzen.

Genauer betrachtet ausschließlich ein Thema für Spezialisten

Probleme im IT-Netzwerk von Unternehmen können gravierende Folgen nach sich ziehen, wenn nicht umgehend reagiert und eine zufriedenstellende Lösung gefunden wird. Durch die enorme Komplexität moderner Firmennetzwerke und unterschiedlicher externer und interner Verbindungstypen wie Internet und LAN sind analytisches Verständnis und Erfahrung auf dem Gebiet der Netzwerkstrukturen erforderlich, um eine zielgerichtete Analyse zu starten und entsprechend auszuwerten. Aus diesem Grund ist im Falle eines Problems im Firmennetzwerk der direkte Draht zu Spezialisten wie Diropa der Weg der ersten Wahl, um die Datensicherheit und laufende Unternehmensprozesse zu schützen und das Netzwerk zuverlässig funktioniert.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Netzwerk einrichten

EDV Service Graz
Weiterführende Links auf Diropa.at:

EDV Wartungsvertrag


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